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WorkNC

Automatische 2 bis 5-Achsen CAD/CAM Lösung


WorkNC - ''eine Lizenz zum Geld sparen'' sagt Formenbau Rapp



Hersteller von Hightech-Formen

Formenbau Rapp hat sich einen Namen als Hersteller von komplexen Spritzgießformen gemacht. Die Firma aus Löchgau, im Norden von Stuttgart, ist Spezialist für Werkzeuge für zwei oder mehr Komponenten. Zusätzlich stellt das Unternehmen Einkomponentenwerkzeuge, Multikavitätwerkzeuge, Drehwerkzeuge und Etagenwerkzeuge her. Vor acht Jahren haben der Geschäftsführer Markus Bay und die Direktoren Volker Schmid und Werner Mühleisen die Firma übernommen, die bereits seit über 25 Jahren bestand. Seither haben sie ein durchgängiges Modernisierungsprogramm durchgeführt, angefangen von 3D CAD über CAM bis zu den Werkzeugmaschinen, mit dem Ziel, eine vollständige Integration und optimierten Datenfluss zu erzielen.

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<< Wir konnten unsere Produktivität beim Fräsen von Elektroden um 20% erhöhen. WorkNC und MPM sind für uns unentbehrlich und eine Lizenz zum Geld sparen. >>
Markus Bay, Geschäftsführer Formenbau Rapp GmbH.


WorkNC erhöht die Produktivität um 50%

Markus Bay installierte WorkNC in 1998. "Wir hatten erkannt, dass wir 3D CAD/CAM benötigten, um unseren Design- und Fräsbedarf zu decken. WorkNC bietet einfach zu benutzende Schnittstellen, die fehlerfrei mit unserer CAD Software arbeiten. Im Vergleich zu unserem vorhergehenden 3D System hat es WorkNC geschafft, die Produktivität in diesem Bereich um mehr als 50 Prozent zu erhöhen." Die automatischen Features in WorkNC ermöglichen es dem Maschinenbediener, schnell ein komplexes CNC Programm anhand von vordefinierten Parametern und Strategien zu erzeugen.

Integrierte Elektrodenhalter

Formenbau Rapp strebt kontinuierlich nach höherer Produktivität und hat im Rahmen dieser Politik ein integriertes Halter- und Palettensystem für die Herstellung von Elektroden von System 3R eingeführt. Damit wird das kostspielige Wiederladen und die Neueinstellung des Nullpunkts für jede Elektrode gespart, was zu erheblichen Verkürzungen der Einrichtungszeiten der Werkzeugmaschinen führt.

Mannloser Betrieb als Zielsetzung

Um Graphit-Elektroden zu fräsen, wollte das Unternehmen mannlosen Betrieb erreichen. Die System 3R Paletten erlauben die einmalige Bestückung der Maschine mit sechs Elektroden, die dann als Gesamtheit verarbeitet werden. Um die Bearbeitung zu kontrollieren, wurde jeder Palettenposition und jedem Fräs-Arbeitsgang eine Nummer zugeordnet. Das bedeutete, dass die Maschine mehrere Stunden lang laufen konnte. Jedoch gab es Probleme, wie Markus Bay erklärte. "Für eine Palette mit sechs Positionen musste der Maschinenbediener bis zu 60 verschiedene Programmnummern aus dem Netzwerk übernehmen, sie verknüpfen und die Nullpunkt-Bewegungen programmieren. Das Fehlerrisiko aufgrund von Zahlendrehern, usw. war relativ hoch. Auch traten wiederholt Kollisionen mit den Elektroden auf der Palette auf, so dass die mannlose Bearbeitung nicht zuverlässig war."

Erhöhung der Produktivität um 20% mit MPM

Sescoi's Multi-Part Machining (MPM) Modul für WorkNC entsprach genau dem Bedarf von Markus Bay. Mit dem Zusatzmodul MPM in WorkNC betrachtet die Software die gesamte Palette als eine einzige Komponente und erzeugt nur ein einziges, integriertes NC Programm. "Die Investition in MPM hat sich innerhalb kürzester Zeit selbst getragen", sagte Markus Bay. "Wir konnten unsere Produktivität beim Fräsen von Elektroden um 20% erhöhen."

Weniger Werkzeugwechsel und schnellere Fräsbahnen

Nach nur zwei Tagen Schulung und mit der Unterstützung von Sescoi hatten Markus Bay und seine Angestellten die Funktionsweise von MPM vollständig verstanden. Die einzelnen Elektroden werden jeweils in WorkNC programmiert, bevor sie zu einem Projekt mit bis zu sechs Elektroden pro System 3R Palette zusammengefasst werden. Sobald MPM initialisiert ist, prüft WorkNC das Projekt und ordnet automatisch alle Werkzeuge zu, die dann für alle Elektroden verwendet werden. In ähnlicher Weise optimiert es die Fräsbahn für die gesamte Palette und postprozessiert schließlich die integrierte Fräsbahn. Daraus resultieren erheblich weniger Werkzeugwechsel, kürzere und schnellere Fräsbahnen und eine erhöhte Präzision.

Sicher und flexibel

Der Schwerpunkt von MPM liegt bei der Sicherheit. Die Positionen der einzelnen Elektroden können einfach im Programm dargestellt werden, so dass der erfahrene Bediener die Fräsbahn mit Leichtigkeit prüfen kann. Um Kollisionen zu vermeiden bestimmt und verwendet MPM zusätzlich automatisch die sichere Höhe für Eilgänge über der Palette. MPM reagiert flexible auf Änderungen oder Überarbeitungen einer Komponente. Sobald die individuellen Änderungen vorgenommen wurden, kann es schnell und automatisch die neuen, optimierten Fräsbahnen erzeugen.

Lizenz zum Geld sparen

Nachdem die Software erfolgreich zum Fräsen von Elektroden verwendet wird, plant Markus Bay, MPM zur Bearbeitung von Einsatzelementen für Stahlformen zu benutzen. Er hat in eine neue HSC-Maschine investiert, die mit einem 54-Positionen Werkzeugwechsler ausgerüstet ist, sowie vollständiger Werkzeugmessung und Bruch Erkennung. Für Markus Bay ist das die Grundbedingung für einen mannlosen Betrieb. Ein nicht erkannter Werkzeugbruch wäre eine Katastrophe. Als Konsequenz würden alle anderen Werkzeuge und Komponenten zerstört werden. Er ist jetzt der Ansicht, dass er einen zusätzlichen Produktivitätszuwachs erreichen kann, indem die Werkzeugmessung in MPM und die Mehrfachmontage von Stahl Einsatzelementen auf Paletten integriert wird. Abschließend sagte er: "WorkNC und MPM sind für uns unentbehrlich und eine Lizenz zum Geld sparen."


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HIGHLIGHTS

  • Formenbau Rapp wollte die Bearbeitung seiner Elektroden im Automatikbetrieb ausführen.
  • Die Firma benutzte bereits WorkNC und installierte Sescois Multi Part Machining (MPM) Modul.
  • MPM erhöhte die Produktivität um weitere 20% und erlaubte die unüberwachte Bearbeitung mehrerer Elektroden. Die Firma strebt jetzt an, die gleichen Methoden für Formeneinsätze zu verwenden.

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