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Ein weltweit anerkanntes Unternehmen: Eurocopter hat seine weltweite
Führungsposition mit einem Umsatz
von 3.2 Milliarden Euro im Jahr 2005
bestätigt; das bedeutete eine
Steigerung von 15% im Vergleich zu
2004. Mehr als vierhundert
Helikopter hat das Unternehmen
jährlich in seinen Auftragsbüchern.
Mit 52% Marktanteil hält das
Unternehmen eine Spitzenstellung
im privaten und halböffentlichen
Sektor. Eurocopter ist in 139 Ländern
vertreten und betreut derzeit weltweit
etwa 2500 Kunden mit 9500 verkauften
Helikoptern.
"Wir sind jedem Kunden verpflichtet -
daher ist unser Leitmotiv die
Kundenzufriedenheit.", erläutert
Christophe Celor von der Abteilung
Corporate Communication &
Information. "Anpassung an spezifische
Anforderungen und
Kundenwünsche gewinnt immer
mehr an Bedeutung - dem müssen
wir unsere Organisation anpassen."

<< Anstatt 32 Stunden
betrug die Bearbeitung
einer Geräteblende nur
4 Stunden und 5
Minuten. Die Zahlen
sind selbstredend. >> Michel Labarthe, Verantwortlicher des Industriellen Qualifikationszentrums Struktur von Eurocopter
Eine industrielle Organisationsstruktur, die den neuen Anforderungen der Kunden gerecht wird:Vier Industrial Skill Centers (ISC -
industrielle Qualifikationszentren)
wurden innerhalb des Unternehmens
aufgebaut. Sie alle sind mit der zentralen
Ingenieurs-Abteilung verbunden.
Jedes ISC ist wie ein eigenes
Unternehmen aufgebaut, mit der
Aufgabe, die eigenen Produkte zu
entwickeln, zu fertigen und zu industrialisieren,
sowie gleichzeitig den
Einkauf und die Planung zu verwalten.
Die ISCs haben jeweils drei
'interne Kunden': Die Fertigung für
die zivilen und staatlichen Sektoren,
sowie den Kundendienst.
Wir haben eines dieser Zentren
besucht, das Structure ICS mit 580
Mitarbeitern. Besonders interessiert
hat uns dabei die Abteilung für 'Rapid
Manufacturing'. Die ursprüngliche
Aufgabe dieser Abteilung war die
Serienfertigung von Einzelteilen - dieser
Bereich wurde aber schrittweise
ausgelagert. Um die speziell im kaufmännischen
Bereich erworbene
Erfahrung weiter zu nutzen, und um
für eine kurze Reaktionszeit auf die
Anliegen der 'internen Kunden' zu
sorgen, entstand ein neues Konzept
für ‘rapid manufacturing’ für Metallund
Composite-Teile.
Die Abteilung hat nun folgende
Aufgaben:
• Herstellung von Bauteil-Prototypen
• Entwicklung der Helikopter-
Produktpalette
• Herstellung von individuell angepassten
Bauteilen
• Entwicklung und Vorbereitung von
Vorserien-Bauteilen
"Aufgrund des erhöhten Bedarfs von
individuellen Anpassungen unserer
Produkte mussten wir Ressourcen
schaffen, die diesen Anforderungen
entsprachen."
65% der Arbeit des fünfköpfigen
Teams besteht in der Herstellung von
Formen für Composite-Teile, 30%
wird für die Herstellung von Formen
für die Metallbearbeitung aufgewandt
und 5% für die Herstellung
von Bauteilprototypen für die
Forschungs- und Entwicklungsabteilung.
Dabei hat Schnelligkeit
die höchste Priorität.
Aufgaben, die bei der Einführung zu lösen warenBestimmung einer schnellen
Werkzeugherstellungsmethode für
die Produktion von kleinen
Stückzahlen Auswahl einer Maschinen-
/Software-Kombination für die
Bearbeitung Ergonomie und
Benutzerfreundlichkeit Gute Möglichkeiten der
Werkzeugpfadüberwachung und
der Kollisionskontrolle Reduzierte Design-Zeit
Die Wahl fiel auf: WorkNC von SESCOI, in Kombination mit einer TNB NC Maschine2002 führte Michel Labarthe,
Manager des Structure ISC, eine
Machbarkeitsstudie für die verschiedenen
Produkte auf dem
CAM- Markt durch. Nach zahlreichen
Produktionstests schnitt das
Sescoi/TNB Tandem bei weitem
am besten ab.
"Anstatt 32 Stunden betrug die
Bearbeitungszeit einer Geräteblende
nur 4:05 Stunden. Die Zahlen sprechen
für sich selbst. Auch die perfekte
Zusammenarbeit zwischen
dem Hersteller der NC Maschine
und dem Herausgeber der Software
war wertvoll für uns. So entsprachen
während der Testperiode etwa die
vorausgesagten Zeiten tatsächlich
der real benötigten Zeit. Das war bei
anderen nicht immer der Fall," erläutert
Michel Labarthe.
Rapid Manufacturing: Die eingesetzten Techniken und VerfahrenDas Modelling wird mit CATIA V4
oder V5 durchgeführt. Anschließend
wandelt WorkNC die Datei um und
berechnet das Tooling. Anschließend
bereitet WorkNC die Maschinenprogrammierung
vor: Es berechnet
die Geometrie und die
Werkzeugwege, und simuliert die
Fertigung.
"Unsere wesentliche Herausforderung
bleibt immer gleich: Die Reduzierung
der Zeit, die zur Teileherstellung
benötigt wird - denn die
Montagestrasse anzuhalten ist sehr
kostenintensiv.", ergänzt Michel
Labarthe. "Dieser Herausforderung
sind wir erfolgreich begegnet - im
Bereich der Teileproduktion aus
Blechen haben wir die Zeit halbiert
- sowohl bei der Programmierung
wie auch bei der Fertigung."
Drei Wochen nach der Installation der
SESCOI/TNB CAM-Lösung produzierte
die Structure ICS bereits ihr
erstes Bauteil.
Und die CAM-Situation heute?2006 investierte das Unternehmen
in eine zweite WorkNC-Lizenz mit
einer direkten Schnittstelle zu
CATIA V4 und V5, sowie in eine
neue TNB NC-Maschine, erläutert
Michel Labarthe: "Unsere vier
Maschinen-Operatoren arbeiten in
drei Acht-Stunden-Schichten, für
die wir eine Alarm-Anzeigen-
Methode eingeführt haben, um die
Projektüberwachung zu erleichtern
und zu sichern."
Heute kann das 'Rapid
Manufacturing'-System seine
Kunden - die Produktionsstraßen -
innerhalb von 15 Tagen beliefern -
einerlei, ob es sich um ein Bauteil
für die Massenproduktion oder ein
speziell angepasstes Bauteil für
eine bestimmte Bestellung handelt:
Ziel erreicht!
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