|
Ein deutscher Spielzeughersteller in Spitzenposition Die kleinen, beliebten Playmobil-
Figuren sind Kindern und Eltern
auf der ganzen Welt wohl bekannt.
Die Brandstätter-Gruppe, das
Unternehmen, das hinter dem
Warenzeichen steckt, hat ihren
Firmensitz in Zirndorf in der Nähe
von Nürnberg, Produktionsstätten
in Dietenhofen, Deutschland, und
in anderen Ländern wie Malta,
Spanien und der Tschechischen
Republik sowie Playmobil-
Tochtergesellschaften in 11
Ländern. Die Ursprünge des
Unternehmens lassen sich bis
1876 zurück verfolgen, als es mit
der Herstellung von Beschlägen
und Schlössern für Schränke
begann, bevor es sich 1921 an die
Herstellung von Spielzeugen
wagte. Horst Brandstätter, der jetzige
Alleininhaber, witterte das
Konkurrenzrisiko der Niedrigpreis
Anbieter am Anfang der siebziger
Jahre und leitete die Entwicklung
eines neuen Spielzeug-Programms
ein. So kam es zur Markteinführung
von Playmobil, der kleinen beweglichen
Figuren aus Kunststoff mit
passendem Zubehör. Seit 1974
wurden fast 1.900 Millionen Stücke
herstellt. Der schnelle Erfolg der
Playmobil-Marke war bemerkenswert.
Heute ist Brandstätter der
größte Spielzeughersteller in
Deutschland mit einem Umsatz
von 377 Millionen Euro im Jahre
2005.

<< Die Software ist Gold wert. Sie hat sich in weniger als einem Jahr amortisiert. >> Gerhard Ammon, Teamleiter Formenherstellung, Playmobil.
WorkNC trägt zur Entwicklung von sechs neuen Produkten pro Jahr beiQualität und Innovation sind wichtige
Faktoren für die Marke. Reiner
Merkel, Leiter des Formenbaus in
Zirndorf, sagte uns: “Die Playmobil-
Figuren zerbrechen nicht und verlieren
nicht an Reiz. Unsere
Produkte werden also nicht weg
geworfen, sondern gewöhnlich für
die nächste Generation aufbewahrt.”
“Die verschiedenen
Produktpaletten werden sorgfältig
koordiniert, damit die Figuren gut
Playmobil ändert mit WorkNC das Design und die
Herstellung der Formen
« Die Software ist
Gold wert. Sie hat
sich in weniger als
einem Jahr amortisiert. »
Gerhard Ammon, Teamleiter
Formenherstellung, Playmobil.
Aktivitat : Spielzeuge
miteinander harmonieren.
Unterdessen existiert ein beträchtlicher
Sammlermarkt für die
Figuren, der zu ihrem Erfolg beiträgt”,
fügt Gerhard Ammon,
Teamleiter Formenbau, hinzu. Zeit
ist ein wichtiger Faktor bei der
Herstellung von neuen Playmobil-
Figuren, die den aktuellen Themen,
wie der Fußball Weltmeisterschaft,
zu entsprechen haben. Damit ist
das Design und der Bau der
Formen von größter Bedeutung.
Reiner Merkel sagte uns:
“Innerhalb der letzten 10 Jahre
wurde die Durchlaufzeit bei
Playmobil drastisch reduziert.
Während gewöhnlich nur eine
neue Produktlinie pro Jahr herstellt
wurde, sind es jetzt fünf oder
sechs. Wir stellen jede Woche bis
zu vier neue Formen her. Das ist
nur möglich, weil wir die modernsten
Werkzeuge benutzen, einschließlich
leistungsstarker 3DCAD-
und CAM-Systeme.”
Neue Möglichkeiten mit WorkNCBrandstätters bestehendes CAMSystem
war der Erhöhung der
Nachfrage nicht mehr gewachsen
und das Fehlen von Bearbeitungsstrategien
zwang die Ingenieure
des Unternehmens zu manueller
Programmierung, was zu Fehlern
und Verzögerungen auf der
Maschine führte. Nach einer
Vorführung von WorkNC kommentierte
Gerhard Ammon: “Neue
Möglichkeiten eröffneten sich, die
uns erlaubten, mehr zu erreichen,
als wir jemals erwartet hatten. Die
einfache Bedienung bedurfte nur
kurzer Schulung und es gelang
uns, unsere Elektroden-
Produktionsraten anhand der
Software erheblich zu erhöhen. Die
Stabilität und Zuverlässigkeit von
WorkNC sind für uns ein großes
zusätzliches Plus.”
Programmierung in der WerkstattSowohl WorkNC als auch WorkNCCAD
werden bei Brandstätter in
der Werkstatt benutzt und bieten
den Benutzern, die gleichzeitig die
Maschinen bedienen, Autonomie.
Jürgen Höller, einer der Benutzer,
erklärte: “Bei fehlerfreien 3D-CAD
Daten werden die Bearbeitungsstrategien
angewendet und die
Berechnung gestartet - das ist
alles.” Er fügte hinzu: “Durch die
Kombination einer einfachen
Programmierung mit intelligenten
Bearbeitungsstrategien, wird ein
hohes Präzisionsniveau garantiert,
was uns erlaubt, die teueren Fehler
in unseren CNC-Programmen zu
reduzieren.” Die automatischen
WorkNC-Funktionen sparen Arbeit
und lassen dem Bediener mehr
Zeit und Flexibilität, um spezielle
Fälle zu bearbeiten, die bei einigen
der komplizierteren Werkzeuge des
Unternehmens auftreten können.
Autonomie mit WorkNC-CADAuch WorkNC-CAD hatte eine
große Auswirkung auf die
Produktivität. Schon beim Import
von IGES-Dateien kann der
Programmierer die Integrität des
Modells prüfen. Falls das Modell
repartiert oder geschlossen werden
muss, erlauben Funktionen
von WorkNC-CAD, diese Aufgaben
mit einigen Mausklicks zu erledigen.
Vorher musste das Modell an
die Design-Abteilung zurück
geschickt werden, was deren
Arbeitsbelastung erhöhte und
Verzögerungen in der in zwei
Schichten arbeitenden Werkstatt
zur Folge hatte. Jürgen Höller fügte
hinzu: “Wir mussten oft bis zum
nächsten Tag warten, bis ein
Modell repariert war. Solche
Engpässe und die daraus entstehenden
enormen Zeitverluste, gibt
es nun nicht mehr. Seit die
Einführung von WorkNC-CAD gab
es keinen einzigen Fall, in dem wir
nicht selbst das Problem beheben
konnten.”
KommunikationsmittelAndere WorkNC-Funktionen, die
das Unternehmen besonders
schätzt, sind die automatische
Erstellung einer HTML Werkstatt-
Dokumentation, die eine klare
Kommunikation zwischen den
Schichten ermöglicht, und die
Werkzeug- und Werkzeughalterbibliotheken,
anhand derer die verfügbaren
Werkzeuge verfolgt werden
können. Gerhard Ammon
sagte: “Die Verwendung von
WorkNC in der Werkstatt ist sinnvoll.
Da der Bediener der Maschine
die wichtigen Elemente der
Einstellung und Bedienung der
Bearbeitungszentren versteht,
befindet er sich an der günstigsten
Stelle, um die Leistung von
WorkNC zu optimieren.”
WorkNC ist Gold wertZehn Jahren nach dem Entschluss,
WorkNC von Sescoi zu erwerben,
sehen es die Playmobil Manager
als die beste Entscheidung an, die
für die maschinelle Bearbeitung
getroffen werden konnte. “Die
Software ist Gold wert”, sagte
Gerhard Ammon. “WorkNC vereinfacht
viele Arbeitsgänge. Es hat
sich in weniger als einem Jahr
amortisiert."
Das nenne ich Produktivität!
Er schließt ab: “Die Rechnung ist
einfach. Heute sorgen zwei
WorkNC-Arbeitsplätze dafür, dass
fünf Maschinen gleichzeitig
benutzt werden. Das nenne ich
Produktivität.”
|